EishockeyFreitag, 09.09.2011 | Ingolstadt | 2641 Views
Heimgeneralprobe missglückt
Testspiel ERC Ingolstadt - Adler Mannheim 2:3
Im einzigen Vorbereitungsspiel vor heimischer Kulisse mussten die Panther als Verlierer das Eis verlassen, auch wenn am Ende ein Unentschieden leistungsgerechter gewesen wäre. Die Gäste aus Mannheim zeigten über drei Drittel hinweg eine unspektakuläre aber erfolgreiche Leistung, wenngleich sich in der Defensive der Adler einige Löcher auftaten. Doch diese konnte der überragende Torhüter der Adler, Fred Brathwaite, reihenweise stopfen.
Zu Beginn des Spiels war die Defensive des ERC noch nicht ganz auf der Höhe - gleich die ersten beiden Gelegenheiten nutzte Mannheim für eine schnelle 2:0 Führung durch Mike Glumac (2.) und Christoph Ullmann (4.). Die Panther fanden nur langsam ins Spiel, im ersten Überzahlspiel lief nichts zusammen. Die erste gute Möglichkeit hatte Tyler Bouck bei einer drei gegen eins Situation (9.). In Unterzahl standen die Ingolstädter wie schon in der letzten Saison gut - im ersten Adler Überzahlspiel kam nicht ein Schuss durch.
Im zweiten Drittel legten die Ingolstädter einen Zahn zu und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten, allerdings reichte es nur für ein Tor nach 40 Minuten. Die erste Chance vergab Christoph Gawlik, der von Greilinger die Scheibe zugespielt bekam und am leeren Tor scheiterte (21.). Die nächste Möglichkeit nur eine Minute später wurde dann aber verwandelt - Jared Ross passte in den Rückraum auf Joe Motzko, der weiter zu Michael Waginger und von da aus ins Tor - Brathwaite war im anderen Eck. Frank Mauer stellte den alten Zwei-Tore-Abstand schnell wieder her, auch wenn Ian Gordon dabei eine erhebliche Mitschuld trifft (24.). Durch einen Fehler von Prestin Ryan in der neutralen Zone hätte Ken Magowan eigentlich direkt auf 4:1 erhöhen müssen, aber er traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Bis zum Ende des zweiten Drittels hatte der ERC noch einige gute Möglichkeiten. Felix Schütz scheiterte beispielsweise zweimal bei einem Zwei-gegen-eins Unterzahlkonter mit Tyler Bouck - Stephan Retzer vergab zudem dabei noch den Nachschuss. Zur Hälfte der Partie hatten die Ingolstädter die Möglichkeit fünf gegen drei Powerplay zu üben, aber ein Tor gelang dabei nicht. Bei fünf gegen vier hatte Greilinger mit einem Direktschuss noch die beste Möglichkeit (33.). In der letzten Minute des zweiten Drittels noch zwei dicke Chancen für die Schanzer. Rick Girard fuhr alleine auf Adler-Goalie Brathwaite zu und zog den Kürzeren – genauso erging es Jeff Likens nur wenige Augenblicke später aus dem Slot.
Den längst überfälligen Anschlusstreffer erzielte Thomas Greilinger direkt nach Wiederbeginn auf Zuspiel von Derek Hahn aus dem Slot. In den folgenden Minuten waren die Ingolstädter drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, doch dieser Gelang nicht. In Überzahl lief hingegen zu wenig zusammen, das muss bis zum ersten Saisonspiel besser werden. Zum Schluss versuchte es Rich Chernomaz noch mit sechs gegen fünf, aber ein Tor gelang auch in dieser Situation nicht mehr.
Text: ERC Ingolstadt
Foto: Stefan Bösl
Im einzigen Vorbereitungsspiel vor heimischer Kulisse mussten die Panther als Verlierer das Eis verlassen, auch wenn am Ende ein Unentschieden leistungsgerechter gewesen wäre. Die Gäste aus Mannheim zeigten über drei Drittel hinweg eine unspektakuläre aber erfolgreiche Leistung, wenngleich sich in der Defensive der Adler einige Löcher auftaten. Doch diese konnte der überragende Torhüter der Adler, Fred Brathwaite, reihenweise stopfen.
Zu Beginn des Spiels war die Defensive des ERC noch nicht ganz auf der Höhe - gleich die ersten beiden Gelegenheiten nutzte Mannheim für eine schnelle 2:0 Führung durch Mike Glumac (2.) und Christoph Ullmann (4.). Die Panther fanden nur langsam ins Spiel, im ersten Überzahlspiel lief nichts zusammen. Die erste gute Möglichkeit hatte Tyler Bouck bei einer drei gegen eins Situation (9.). In Unterzahl standen die Ingolstädter wie schon in der letzten Saison gut - im ersten Adler Überzahlspiel kam nicht ein Schuss durch.
Im zweiten Drittel legten die Ingolstädter einen Zahn zu und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten, allerdings reichte es nur für ein Tor nach 40 Minuten. Die erste Chance vergab Christoph Gawlik, der von Greilinger die Scheibe zugespielt bekam und am leeren Tor scheiterte (21.). Die nächste Möglichkeit nur eine Minute später wurde dann aber verwandelt - Jared Ross passte in den Rückraum auf Joe Motzko, der weiter zu Michael Waginger und von da aus ins Tor - Brathwaite war im anderen Eck. Frank Mauer stellte den alten Zwei-Tore-Abstand schnell wieder her, auch wenn Ian Gordon dabei eine erhebliche Mitschuld trifft (24.). Durch einen Fehler von Prestin Ryan in der neutralen Zone hätte Ken Magowan eigentlich direkt auf 4:1 erhöhen müssen, aber er traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Bis zum Ende des zweiten Drittels hatte der ERC noch einige gute Möglichkeiten. Felix Schütz scheiterte beispielsweise zweimal bei einem Zwei-gegen-eins Unterzahlkonter mit Tyler Bouck - Stephan Retzer vergab zudem dabei noch den Nachschuss. Zur Hälfte der Partie hatten die Ingolstädter die Möglichkeit fünf gegen drei Powerplay zu üben, aber ein Tor gelang dabei nicht. Bei fünf gegen vier hatte Greilinger mit einem Direktschuss noch die beste Möglichkeit (33.). In der letzten Minute des zweiten Drittels noch zwei dicke Chancen für die Schanzer. Rick Girard fuhr alleine auf Adler-Goalie Brathwaite zu und zog den Kürzeren – genauso erging es Jeff Likens nur wenige Augenblicke später aus dem Slot.
Den längst überfälligen Anschlusstreffer erzielte Thomas Greilinger direkt nach Wiederbeginn auf Zuspiel von Derek Hahn aus dem Slot. In den folgenden Minuten waren die Ingolstädter drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, doch dieser Gelang nicht. In Überzahl lief hingegen zu wenig zusammen, das muss bis zum ersten Saisonspiel besser werden. Zum Schluss versuchte es Rich Chernomaz noch mit sechs gegen fünf, aber ein Tor gelang auch in dieser Situation nicht mehr.
Text: ERC Ingolstadt
Foto: Stefan Bösl