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Derbysieg

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30.12.2017 | Ingolstadt, Eishockey

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans

Heiße Stimmung in der ausverkauften Saturn Arena, Derby-Eishockey und Spannung bis ins Penaltyschießen: Der ERC Ingolstadt hat im letzten Spiel des Jahres 2017 gegen die Augsburger Panther gewonnen. Doug Sheddens Mannschaft siegte nach Ausschießen mit 5:4.

Erstes Drittel
Der ERC, der durch seinen 4:0-Sieg gegen Düsseldorf auf den neunten Rang geklettert war, hatte lange mehr vom Spiel und auch die besseren Gelegenheiten. Die beste hatte Jacob Berglund bei einem Alleingang, er scheiterte jedoch beim Abschluss mit der Rückhand an Gästeschlussmann Jonathan Boutin (12.). Augsburg, Tabellenzwölfter, war im ersten Abschnitt nur in einem Abschnitt gefährlich: ihrem gefürchteten Powerplay.
Den harten Fernschuss Brady Lambs parierte Timo Pielmeier noch, auch Michael Davies‘ Versuch am kurzen Pfosten wehrte der ERC-Torwart stark mit der Stockhand ab (15.). In der Folgeminute jedoch war er geschlagen: Davies setzte sich auf links im Zweikampf durch und legte in den Slot, wo Daniel Schmölz zur unverdient kaltschnäuzigen Führung einschoss. Der ERC kam kurz vor der Pause jedoch selbst zu einem Powerplay. Traf John Laliberte den Pfosten, war kurz vor Ablauf der Strafe Darin Olver erfolgreich – 1:1 (20.).

Zweites Drittel
Augsburg war, verglichen mit dem ersten Abschnitt, nun häufiger in der Offensive zu suchen. Gerade in Fernschüssen von der Blauen Linie sahen die Gäste immer wieder ein probates Mittel. In einem weiteren Powerplay ging Mike Stewarts Mannschaft dann durch einen solchen erneut in Front. Brady Lamb zog ab, die Scheibe ging – vielleicht noch etwas abgefälscht – bis ins Netz durch (30.). „Augsburg hat ein exzellentes Powerplay“, sagte ERC-Coach Dough Shedden. Sein Team, das es vor allem über Kombinationen versuchte, hatte aber auch diesmal die Antwort parat. Zwei Minuten später passte John Laliberte von hinter dem Tor nach vorne und Mike Collins glich zum 2:2 aus (32.).

Drittes Drittel
Es ging weiter wie in den Dritteln zuvor: Augsburg ging in Front (nämlich durch Matt White, 44.), der ERC glich aus (durch David Elsner, 45.). „Wir haben einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen. Früher fanden wir Wege, ein Spiel zu verlieren, nun haben wir den richtigen Weg gefunden“, sagte ERC-Coach Shedden. Es traf Matt Pelech, der durch einen Schuss ans Visier mittlerweile mit einem Cut über dem Auge spielte, zur Ingolstädter Führung. Allesamt waren vorgezogene Silvesterraketen, Schüsse, die durchgingen. Augsburg hatte, ein Hoher Stock kam ihnen dabei günstig, noch einmal den Ausgleich parat. Mark Cundari traf drei Minuten vor Ende zum 4:4.

Verlängerung & Penaltyschießen
„In der Verlängerung waren beide Teams läuferisch gut“, sagte Gästetrainer Mike Stewart und betonte dies, weil beide Teams viele Spiele in kurzer Zeit in den Beinen hatten. Im Penaltyschießen trafen nur die Ingolstädter. Thomas Greilinger täuschte Boutin und legte die Scheibe durch die Beine. Mike Collins machte als zweiter ERC-Schütze dann alles klar.
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