PolizeireportDienstag, 14.05.2013 | Ingolstadt | 704 Views
Betrunkene und Betrüger
Ort: Ingolstadt
Zeit: Montag/Dienstag, 13./14.05.2013
Wie jeden Tag musste die Polizei auch am Montag mehrere Betrunkene in Gewahrsam nehmen oder anderweitig „verarzten“. Um 20:25 Uhr hatten Passanten in der Parkanlage bei der Hallstraße einen auf einer Bank liegenden tief schlafenden Mann entdeckt. Da der intensiv nach Alkohol riechende Schläfer nicht geweckt werden konnte, rief man die Polizei. Dieser gelang es dann mit einiger Mühe, den 60-Jährigen wach zu bekommen, doch konnte sich der Ingolstädter auch den Beamten gegenüber kaum artikulieren und wirkte völlig orientierungs- und hilflos. Zu seinem eigenen Schutz verbrachte man den Ingolstädter zur Dienststelle, wo er die vor sich liegende Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Immerhin war der erheblich Betrunkene noch zu einem Alkotest fähig, der ein Resultat von knapp 2,6 Promille ergeben hatte.
Um 23:20 Uhr rief dann eine 30-Jährige die Polizei um Hilfe zum Franziskanerwasser, weil sie nach eigener Schilderung ihr Freund bedrohen würde. Vor Ort stellte sich den Beamten die Situation dann aber ganz anders dar. Der bezichtigte 22-Jährige war im Gegensatz zur Anruferin vollkommen nüchtern und friedlich. Die geschilderten Aggressionen waren ausschließlich von der sichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden Frau ausgegangen. Nach einem Alkotest, der zu einem Ergebnis von 2,5 Promille geführt hatte, wurde die 30-Jährige angewiesen, sich in ihre unmittelbar angrenzende Wohnung zu begeben. Da sie dieser Anordnung Folge leistete, musste sie nicht zur Dienststelle mitgenommen werden.
Kurz nach 02:00 Uhr sollte dann aber der 60-Jährige doch noch einen Zellennachbarn bekommen. Ein Taxifahrer war bei der Esplanade vorgefahren und lieferte einen 25-Jährigen Fahrgast ab. Der in einer Gemeinde nördlich von Ingolstadt beheimatete Mann war kurz zuvor im Bereich der Harderstraße ins Taxi gestiegen und wollte nach Hause gefahren werden. Der 42-Jährige Lenker des Fahrzeugs hatte allerdings in ihm einen Betrüger erkannt, denn vor ca. drei Wochen hatte er den 25-Jährigen schon einmal gefahren und der Gast war die Rechnung in Höhe von 20 Euro schuldig geblieben. Damit ihm dieses Schicksal nicht noch einmal widerfahren werde, fuhr der 42-Jährige zur nahegelegenen Polizeidienststelle. Dort zeigte sich der Betroffene in einem ähnlichen Zustand wie der Mann aus der Hallstraße. Angehörige, die sich um den 25-Jährigen, der 1,7 Promille intus hatte, hätten kümmern können, konnten nicht erreicht werden. So musste der Mann für die folgenden Stunden mit einem Haftraum im Polizeigebäude Vorlieb nehmen. Wenn er wieder normal ansprechbar ist, muss er Fragen zu seinem zurückliegenden Betrug beantworten.
Zeit: Montag/Dienstag, 13./14.05.2013
Wie jeden Tag musste die Polizei auch am Montag mehrere Betrunkene in Gewahrsam nehmen oder anderweitig „verarzten“. Um 20:25 Uhr hatten Passanten in der Parkanlage bei der Hallstraße einen auf einer Bank liegenden tief schlafenden Mann entdeckt. Da der intensiv nach Alkohol riechende Schläfer nicht geweckt werden konnte, rief man die Polizei. Dieser gelang es dann mit einiger Mühe, den 60-Jährigen wach zu bekommen, doch konnte sich der Ingolstädter auch den Beamten gegenüber kaum artikulieren und wirkte völlig orientierungs- und hilflos. Zu seinem eigenen Schutz verbrachte man den Ingolstädter zur Dienststelle, wo er die vor sich liegende Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Immerhin war der erheblich Betrunkene noch zu einem Alkotest fähig, der ein Resultat von knapp 2,6 Promille ergeben hatte.
Um 23:20 Uhr rief dann eine 30-Jährige die Polizei um Hilfe zum Franziskanerwasser, weil sie nach eigener Schilderung ihr Freund bedrohen würde. Vor Ort stellte sich den Beamten die Situation dann aber ganz anders dar. Der bezichtigte 22-Jährige war im Gegensatz zur Anruferin vollkommen nüchtern und friedlich. Die geschilderten Aggressionen waren ausschließlich von der sichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden Frau ausgegangen. Nach einem Alkotest, der zu einem Ergebnis von 2,5 Promille geführt hatte, wurde die 30-Jährige angewiesen, sich in ihre unmittelbar angrenzende Wohnung zu begeben. Da sie dieser Anordnung Folge leistete, musste sie nicht zur Dienststelle mitgenommen werden.
Kurz nach 02:00 Uhr sollte dann aber der 60-Jährige doch noch einen Zellennachbarn bekommen. Ein Taxifahrer war bei der Esplanade vorgefahren und lieferte einen 25-Jährigen Fahrgast ab. Der in einer Gemeinde nördlich von Ingolstadt beheimatete Mann war kurz zuvor im Bereich der Harderstraße ins Taxi gestiegen und wollte nach Hause gefahren werden. Der 42-Jährige Lenker des Fahrzeugs hatte allerdings in ihm einen Betrüger erkannt, denn vor ca. drei Wochen hatte er den 25-Jährigen schon einmal gefahren und der Gast war die Rechnung in Höhe von 20 Euro schuldig geblieben. Damit ihm dieses Schicksal nicht noch einmal widerfahren werde, fuhr der 42-Jährige zur nahegelegenen Polizeidienststelle. Dort zeigte sich der Betroffene in einem ähnlichen Zustand wie der Mann aus der Hallstraße. Angehörige, die sich um den 25-Jährigen, der 1,7 Promille intus hatte, hätten kümmern können, konnten nicht erreicht werden. So musste der Mann für die folgenden Stunden mit einem Haftraum im Polizeigebäude Vorlieb nehmen. Wenn er wieder normal ansprechbar ist, muss er Fragen zu seinem zurückliegenden Betrug beantworten.