PolizeireportMontag, 06.05.2013 | Ingolstadt | 1091 Views
Polizei muss Schlimmeres verhindern
Ort: Ingolstadt
Zeit: Sonntag, 05.05.2013, 21:20 bis 22:45 Uhr
Dreimal innerhalb kurzer Zeit wurde die Polizei am Sonntag Abend um Hilfe gerufen, als es Probleme mit stark Betrunkenen bzw. unter Drogeneinfluss stehenden Personen gab. Alle Betroffenen mussten polizeilich untergebracht werden wobei sich die einzelnen Maßnahmen voneinander unterschieden. Dabei ereigneten sich die beiden ersten Vorfälle fast zeitgleich und auch nicht weit voneinander entfernt.
Um 21:20 Uhr rief eine Frau im nordöstlichen Stadtgebiet die Notrufnummer, weil sich ihr Lebensgefährte nach einem heftigen Streit auf die Straße begeben hatte, dort herumbrüllte und auf die geparkten Pkw einschlug. Vor Ort konnte die beschriebene Person, die unter erheblichem Alkoholeinfluss stand, schnell ausfindig gemacht werden. Da der 38-Jährige sich auch von den Polizeibeamten nicht beruhigen ließ und sich ihnen gegenüber sehr aggressiv verhielt, musste er gefesselt unter Anwendung von Zwang zur Dienststelle verbracht werden. Nach seinen Angaben hatte der Mann, der bei einem Alkotest ein Ergebnis von knapp 1,8 Promille erzielte, nur auf seinen eigenen Pkw eingedroschen. Beschädigungen hatte die Streifenbesatzung vor Ort zwar nicht festgestellt, doch blieb keine andere Wahl als den Tobenden für die restliche Nacht in die Ausnüchterungszelle zu stecken, um weitere Delikte zu verhindern.
Zehn Minuten später ging dann ein Anruf einer anderen Frau ein, vor deren Wohnungstüre ein älterer volltrunkener Mann stand, der sich offensichtlich verlaufen hatte und nicht mehr nach Hause fand. Eine weitere Streifenbesatzung wurde daraufhin in den Nordosten des Stadtgebiets beordert und entdeckte den Hilflosen. Es handelte sich um einen 74-Jährigen, der sich nicht mehr selbst auf den Beinen halten konnte und auch zu keinem Alkotest mehr fähig war. Nach seinen kaum mehr verständlichen Angaben wohnt der Mann mit seiner Ehefrau zusammen. Diese war allerdings nicht zu Hause und konnte auch telefonisch nicht erreicht werden. Da ein polizeilicher Gewahrsam aufgrund des hohen Alkoholisierungsgrades nicht mehr in Frage kam, wurde der Rentner durch einen RTW ins Klinikum verbracht und mit Verdacht auf Alkoholvergiftung den Ärzten überlassen.
Die Bruhnstraße war dann Schauplatz des dritten Vorfalles. Passanten hatten um 22:45 Uhr dort einen Mann entdeckt, der sich auf der Straße hin und her wälzte und dabei laut herumschrie. Als sich die herbeigerufenen Beamten um den 28-Jährigen kümmern wollten, versuchte dieser zunächst, davonzulaufen, was ihm aber nicht gelang. Anschließend schlug der Ingolstädter auf die Beamten ein ohne sie dabei zu treffen. In seinen Taschen wurden Gegenstände aufgefunden, die ebenso auf einen vorangegangenen Konsum von Drogen schließen ließen wie seine äußeren Anzeichen. Der 28-Jährige verhielt sich so extrem, dass die Beamten einen Notarzt vor Ort baten, der von einem intensiven Konsum unterschiedlicher Stoffe ausging. Eine RTW-Besatzung verbrachte den Ingolstädter dann unter polizeilichen Begleitung ins Klinikum, im Gegensatz zum 74-Jährigen wurde der Mann aber gleich in die psychiatrische Abteilung eingeliefert, da er sich sowohl selbst- als auch fremdgefährlich zeigte. Ob er aufgrund seines Zustandes überhaupt schuldunfähig ist und deshalb strafrechtlich belangt werden kann, müssen die ärztlichen Untersuchungen ergeben. Vorrangig diente die Maßnahme allerdings dazu, Gefahren für den Betroffenen selbst und andere Leute abzuwehren.
Zeit: Sonntag, 05.05.2013, 21:20 bis 22:45 Uhr
Dreimal innerhalb kurzer Zeit wurde die Polizei am Sonntag Abend um Hilfe gerufen, als es Probleme mit stark Betrunkenen bzw. unter Drogeneinfluss stehenden Personen gab. Alle Betroffenen mussten polizeilich untergebracht werden wobei sich die einzelnen Maßnahmen voneinander unterschieden. Dabei ereigneten sich die beiden ersten Vorfälle fast zeitgleich und auch nicht weit voneinander entfernt.
Um 21:20 Uhr rief eine Frau im nordöstlichen Stadtgebiet die Notrufnummer, weil sich ihr Lebensgefährte nach einem heftigen Streit auf die Straße begeben hatte, dort herumbrüllte und auf die geparkten Pkw einschlug. Vor Ort konnte die beschriebene Person, die unter erheblichem Alkoholeinfluss stand, schnell ausfindig gemacht werden. Da der 38-Jährige sich auch von den Polizeibeamten nicht beruhigen ließ und sich ihnen gegenüber sehr aggressiv verhielt, musste er gefesselt unter Anwendung von Zwang zur Dienststelle verbracht werden. Nach seinen Angaben hatte der Mann, der bei einem Alkotest ein Ergebnis von knapp 1,8 Promille erzielte, nur auf seinen eigenen Pkw eingedroschen. Beschädigungen hatte die Streifenbesatzung vor Ort zwar nicht festgestellt, doch blieb keine andere Wahl als den Tobenden für die restliche Nacht in die Ausnüchterungszelle zu stecken, um weitere Delikte zu verhindern.
Zehn Minuten später ging dann ein Anruf einer anderen Frau ein, vor deren Wohnungstüre ein älterer volltrunkener Mann stand, der sich offensichtlich verlaufen hatte und nicht mehr nach Hause fand. Eine weitere Streifenbesatzung wurde daraufhin in den Nordosten des Stadtgebiets beordert und entdeckte den Hilflosen. Es handelte sich um einen 74-Jährigen, der sich nicht mehr selbst auf den Beinen halten konnte und auch zu keinem Alkotest mehr fähig war. Nach seinen kaum mehr verständlichen Angaben wohnt der Mann mit seiner Ehefrau zusammen. Diese war allerdings nicht zu Hause und konnte auch telefonisch nicht erreicht werden. Da ein polizeilicher Gewahrsam aufgrund des hohen Alkoholisierungsgrades nicht mehr in Frage kam, wurde der Rentner durch einen RTW ins Klinikum verbracht und mit Verdacht auf Alkoholvergiftung den Ärzten überlassen.
Die Bruhnstraße war dann Schauplatz des dritten Vorfalles. Passanten hatten um 22:45 Uhr dort einen Mann entdeckt, der sich auf der Straße hin und her wälzte und dabei laut herumschrie. Als sich die herbeigerufenen Beamten um den 28-Jährigen kümmern wollten, versuchte dieser zunächst, davonzulaufen, was ihm aber nicht gelang. Anschließend schlug der Ingolstädter auf die Beamten ein ohne sie dabei zu treffen. In seinen Taschen wurden Gegenstände aufgefunden, die ebenso auf einen vorangegangenen Konsum von Drogen schließen ließen wie seine äußeren Anzeichen. Der 28-Jährige verhielt sich so extrem, dass die Beamten einen Notarzt vor Ort baten, der von einem intensiven Konsum unterschiedlicher Stoffe ausging. Eine RTW-Besatzung verbrachte den Ingolstädter dann unter polizeilichen Begleitung ins Klinikum, im Gegensatz zum 74-Jährigen wurde der Mann aber gleich in die psychiatrische Abteilung eingeliefert, da er sich sowohl selbst- als auch fremdgefährlich zeigte. Ob er aufgrund seines Zustandes überhaupt schuldunfähig ist und deshalb strafrechtlich belangt werden kann, müssen die ärztlichen Untersuchungen ergeben. Vorrangig diente die Maßnahme allerdings dazu, Gefahren für den Betroffenen selbst und andere Leute abzuwehren.