FamilienDienstag, 20.09.2011 | Ingolstadt | 3484 Views
CSU-Fraktion beantragt Elternbriefe für Ingolstadt
Aus Anlass der neuen Elternbriefe des Bayerischen Landesjugendamtes beantragt die CSU-Fraktion ihre Wiedereinführung auch für Ingolstädter Eltern. Diese Broschüren sollen Eltern in der Entwicklung ihrer Kinder begleiten und über erziehungsrelevante Themen informieren.
„Viele Kommunen in Bayern haben über Jahrzehnte diese Elternbriefe als Serviceleistungen versandt“, erläutert die familien- und gesundheitspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, Stadträtin Dorothea Soffner. „Nun gibt es ab dem Frühjahr 2012 ein Nachfolgemodell – das wollen wir auch für Ingolstädter Eltern!“
Die Idee ist nicht neu: Viele Eltern kennen heute noch die Peter-Pelikan Briefe. Die Idee kam 1960 aus den USA als Informationsmedium für alle Eltern, die ein erstes Kind erwarten. Von Fachleuten verfasste Texte sollten mittels der Figur Peter Pelikan moderne wissenschaftliche Kenntnisse vermitteln und damit die Eltern beraten. Gerade dem Pelikan wird nachgesagt, dass er sich besonders liebevoll um seine Jungen kümmert.
Die neuen Elternbriefe umfassen in 48 Ausgaben das Lebensalter von der Geburt bis zur Volljährigkeit und behandeln ein breites Spektrum von Ernährung und Gesundheit über Schlaf, Sauberkeitserziehung bis hin zu Schule und Pubertät. Der Versand erfolgt punktgenau zum jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, beispielsweise parallel zu den Kinderuntersuchungen U1 bis U11. Je älter die Kinder werden, desto größer wird der Abstand zwischen den Briefen. Das Schmankerl dabei: Im ersten Jahr übernimmt das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen die Druckkosten.
„Wir wollen Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken.“, so Dorothea Soffner als zweifache Mutter. „Ich habe Themen aus unserer Familie sofort darin wieder gefunden. Die Briefe sind gut verständlich, sprechen die Unsicherheiten an, die alle Eltern betreffen und zeigen Lösungen auf. Wichtig ist für die CSU, dass wir mit diesem Instrument alle Eltern erreichen können, unabhängig von sozialem Hintergrund und Bildungsstand.“
Ob als reine Lektüre oder als Diskussionsgrundlage in der Familie – eine breit angelegte Studie hat ergeben, dass sich die Informationen positiv auf Erziehungsverhalten und Kommunikation in der Familie auswirken. Dabei wurde die Nützlichkeit insbesondere von Eltern mit niedrigerem Bildungsniveau als besonders hoch eingestuft. Neben den regulären Briefen gibt es noch Sonderhefte zu den Themen Trennung und Scheidung, Migration und Behinderung. Das Landesjugendamt sieht eine jährliche Kündigungsmöglichkeit vor. „Die CSU-Fraktion sieht in diesem Angebot einen weiteren Baustein umfassender Familienpolitik für Ingolstadt. Wir hoffen, dass die Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen unserer Idee folgen werden.“, wirbt Dorothea Soffner für die Elternbriefe.
„Viele Kommunen in Bayern haben über Jahrzehnte diese Elternbriefe als Serviceleistungen versandt“, erläutert die familien- und gesundheitspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, Stadträtin Dorothea Soffner. „Nun gibt es ab dem Frühjahr 2012 ein Nachfolgemodell – das wollen wir auch für Ingolstädter Eltern!“
Die Idee ist nicht neu: Viele Eltern kennen heute noch die Peter-Pelikan Briefe. Die Idee kam 1960 aus den USA als Informationsmedium für alle Eltern, die ein erstes Kind erwarten. Von Fachleuten verfasste Texte sollten mittels der Figur Peter Pelikan moderne wissenschaftliche Kenntnisse vermitteln und damit die Eltern beraten. Gerade dem Pelikan wird nachgesagt, dass er sich besonders liebevoll um seine Jungen kümmert.
Die neuen Elternbriefe umfassen in 48 Ausgaben das Lebensalter von der Geburt bis zur Volljährigkeit und behandeln ein breites Spektrum von Ernährung und Gesundheit über Schlaf, Sauberkeitserziehung bis hin zu Schule und Pubertät. Der Versand erfolgt punktgenau zum jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, beispielsweise parallel zu den Kinderuntersuchungen U1 bis U11. Je älter die Kinder werden, desto größer wird der Abstand zwischen den Briefen. Das Schmankerl dabei: Im ersten Jahr übernimmt das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen die Druckkosten.
„Wir wollen Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken.“, so Dorothea Soffner als zweifache Mutter. „Ich habe Themen aus unserer Familie sofort darin wieder gefunden. Die Briefe sind gut verständlich, sprechen die Unsicherheiten an, die alle Eltern betreffen und zeigen Lösungen auf. Wichtig ist für die CSU, dass wir mit diesem Instrument alle Eltern erreichen können, unabhängig von sozialem Hintergrund und Bildungsstand.“
Ob als reine Lektüre oder als Diskussionsgrundlage in der Familie – eine breit angelegte Studie hat ergeben, dass sich die Informationen positiv auf Erziehungsverhalten und Kommunikation in der Familie auswirken. Dabei wurde die Nützlichkeit insbesondere von Eltern mit niedrigerem Bildungsniveau als besonders hoch eingestuft. Neben den regulären Briefen gibt es noch Sonderhefte zu den Themen Trennung und Scheidung, Migration und Behinderung. Das Landesjugendamt sieht eine jährliche Kündigungsmöglichkeit vor. „Die CSU-Fraktion sieht in diesem Angebot einen weiteren Baustein umfassender Familienpolitik für Ingolstadt. Wir hoffen, dass die Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen unserer Idee folgen werden.“, wirbt Dorothea Soffner für die Elternbriefe.